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Whitepaper zum Download: Photovoltaik auf Gründächern: Warum vertikale Systeme die bessere Lösung sind

  • Martin Schmal
  • 12. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Städte werden heißer, Starkregen nimmt zu und gleichzeitig wächst der Bedarf an sauberem Strom. Das Dach rückt damit immer stärker in den Fokus. Klassische PV-Anlagen und Dachbegrünungen konkurrieren oft um dieselbe Fläche. Muss man sich wirklich entscheiden?


Die kurze Antwort: Nein.

Die kluge Antwort: Es kommt auf das System an.


Der Zielkonflikt auf dem Dach

Gründächer sind entscheidend für Klimaanpassung, etwa durch Regenwasserrückhalt, Kühlung und Schutz der Dachhaut. In der Praxis zeigen sich jedoch bei konventionellen PV-Gründachsystemen schnell Probleme:


  • Verschattung durch Pflanzenwachstum

  • aufwendige Pflege

  • ungleichmäßige Wasserverteilung

  • hohe planerische Komplexität.


Warum konventionelle Lösungen an Grenzen stoßen

Geneigt montierte PV-Module erzeugen auf Gründächern Mikroklimata: trockene Zonen unter den Modulen, feuchte Bereiche an den Abtropfkanten. Das führt zu unkontrolliertem Pflanzenwachstum, höherem Wartungsaufwand und langfristig zu Ertragseinbußen. Besonders bei Bestandsdächern wird das schnell zum Problem.


Der vertikale Ansatz: weniger Konflikt, mehr System

Vertikale PV-Systeme verfolgen einen anderen Gedanken: Statt Fläche zu überdecken, strukturieren sie das Dach. Durch definierte Reihenabstände , gleichmäßige Besonnung und Beregnung sowie gute Zugänglichkeit für Pflegearbeiten bleibt die Dachbegrünung funktionsfähig und Stromerzeugung wirtschaflich sinnvoll.


Genau hier setzt das vertikale Gründachsystem SOLYCO SOLon an. Es wurde speziell dafür entwickelt, Klimaschutz und Klimaanpassung konstruktiv zusammenzubringen:


  • mit geringem Gewicht

  • einer statisch nachgewiesenen Sicherheit

  • einem Ertragsprofil, das besonders für Eigenverbrauch interessant ist


Rechtlich machbar, wenn richtig geplant


Auch regulatorisch sind Solar-Gründächer kein Experiment mehr. Richtlinien von BuGG, ZVDH und weiteren Fachverbänden zeigen klar: Mit ausreichenden Abständen, auflastgehaltenen Systemen und frühzeitiger Planung sind solche Dächer dauerhaft regelkonform realisierbar.


Systembeispiel: SOLYCO SOLon

Das vertikale Gründach-PV-System SOLYCO SOLon ist ein modular aufgebautes System mit:

  • Vertikaler Modulmontage

  • Reihenabständen von ca. 0,8 m

  • 20 cm Bodenfreiheit (35 cm für semi-intensive Begrünung)

  • Windkanaltests nach DIN EN 1991-1-4

  • Sonderformat-Modulen mit reduzierter Selbstverschattung


Mehr Details, Daten und Planungshilfen?


Dieser Artikel gibt einen Überblick. Das vollständige Whitepaper geht deutlich tiefer – mit technischen Hintergründen, Systemvergleichen, normativen Anforderungen und konkreten Planungsparametern.


 
 
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